Morphologie

Die Morphologie bezeichnet klassisch die Lehre von der Struktur und Form von Organismen auf Makroskopischer Ebene. Hierunter fallen sowohl ihre äußere Gestalt, als auch die innere Zusammensetzung. Ziel der Morphologie ist, Organismen durch geeignete Parameter in Klassen zu unterteilen sowie ihre Eigenschaften mit ihnen zu erklären. Heutzutage ist ebenfalls das mikroskopische Teil der Morphologie und umfasst ferner die Struktur-Eigenschaften von Partikel im Generellen.

Neben der Bestimmung von Partikelgrößen und –verteilungen bietet die dynamische Bildanalyse die Möglichkeit aus Aussagen über die Morphologie der untersuchten Partikel zu treffen. Anhand morphologischer Daten  (wie z.B. Faserlänge, Rundheit, Symmetrie, etc.) können Informationen über die Struktur und Natur der Partikel generiert werden um beispielsweise die Produktientwicklung zu optimieren. Weiterhin können anhand der erzeugten Bilder und der gemessenen morphologischen Eigenschaften Partikel in spezifische Kategorien, Klassen und Populationen einsortiert werden.

  • Anwendungen Biotechnologie/Pharmazie
    • Inherente Analysen: Charakterisierung des Originalmaterials über die spezifischen morphologischen Eigenschaften der Partikel
    • Intrinsische Analysen: Identifikation von Fremdstoffen, die beim Herstellungsprozess in das Produkt gelangen können (Verpackungsmaterial, Silikonöl, Gummi, Glas, Splitter…)
    • Extrinsische Analysen: Identifikation von Kontaminationen durch das Post-Processing über die Umwelt (Haare, Staub, Fasern,…)
  • Anwendungen Wasseranalytik
    • Identifikation, Katalogisierung und Wachstumskontrollen von Mikroorganismen und Kleinstlebewesen in Wasserproben
      • Phytoplankton, Zooplankton, Cyanobakterien, Algen…
      • Sedimentanalyse
      • Zellanalyse